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Der Dokumentarfilm “Wenn man lebt, erlebt man” schildert Stationen
im Leben von Ari Rath, dem langjährigen Herausgeber der traditionsreichen
englischsprachigen Tageszeitung “Jerusalem Post”. Aufgewachsen
in einer
bürgerlich-jüdischen Familie, musste er als Dreizehnjähriger
nach dem
“Anschluss” 1938 nur mit seinem Bruder Österreich verlassen.
Seine bisher
vertraute Welt zerbrach - von Palästina, wo aus dem verwöhnten
bürgerlichen Jugendlichen ein “neuer Jude” werden sollte,
hatte er nur vage Vorstellungen. Gemeinsam mit langjährigen Freunden
erinnert er sich an die Zeit im Kinder- und Jugendheim Ahawa, an das Leben
im Kibbutz Hamadiya und an die erzwungene Pensionierung bei der “Jerusalem
Post” 1989. Ari Rath thematisiert auch seine Enttäuschung über
die politische Entwicklung des von ihm mitaufgebauten Landes nach der Ermordung
Rabins und den Bau der Mauer, die die Palästinenser von
den Israelis trennt.
A 2005, DVCAM, 60 Min., Farbe & Schwarzweiss
Deutsch / Englisch mit deutschen Untertiteln
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