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„In Aris faszinierendem Leben widerspiegelt sich die Geschichte Israels.
Von ihm so sicher nicht geplant, wurde er Teil des zionistischen Experiments
und erfuhr im Kinderheim und Kibbutz eine Umwandlung vom bürgerlichen
Wiener Buben zum "neuen Juden". Viele Jahre arbeitete er mit den eigenen
Händen, bebaute das Land. Bald schon wurde er auf die politische Realität
des Landes gestoßen, denn die benachbarten Palästinenser stellten ebenfalls Ansprüche auf das Land. Aris Leben ist aber noch um viele Facetten reicher.
Er blieb nicht nur Bauer, sondern trug als Journalist und Herausgeber der
Jerusalem Post wesentlich zum Aufbau einer offenen Presselandschaft bei.
Was mich an Ari am meisten fasziniert ist seine ungeheure Energie, Neugierde
und positive Lebenseinstellung, sein Grundsatz, nie etwas aufgeben, auch
wenn es noch so unerreichbar scheinen mag. In diesem Sinne hat er auch trotz Intifada immer am Glauben an einer friedlichen Lösung mit den Palästinensern festgehalten.“

Helga Embacher, Mai 2005

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